Für globale Pharma- und Biotech-Unternehmen, die Einreichungen in Japan vornehmen, bedeutet die Umstellung auf eCTD 4.0 einen bedeutenden Wandel – nicht nur hinsichtlich des Formats, sondern auch in Bezug auf die Art und Weise, wie regulatorische Daten erstellt, eingereicht und über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg gepflegt werden. Die Umstellung von „ PMDA“ auf eCTD 4.0 zielt darauf ab, die Übersichtlichkeit der Einreichungen zu erhöhen, die Rückverfolgbarkeit über den gesamten Lebenszyklus zu verbessern und eine effizientere wechselseitige Kommunikation mit den Sponsoren zu ermöglichen.
Die Anpassung an diesen Wandel erfordert jedoch mehr als nur die Modernisierung der Tools. Unternehmen müssen die Planung der Einreichungen, die Abwicklung von „ metadata “ sowie ihre Strategien zum Dokumentenlebenszyklus von Grund auf überdenken.
Einer der wichtigsten Aspekte dieses Übergangs ist das strukturierte Content-Management. Im Gegensatz zu eCTD 3.2.2 erfordert Version 4.0 eine äußerst detaillierte Datenkennzeichnung und eine modulare Dossierarchitektur. Dies betrifft nicht nur Erstzulassungen, sondern auch Änderungen, Ergänzungen und erneute Einreichungen nach der Zulassung.
Hier zeigt sich die Weitsicht von Freyr. Unsere weltweiten Einreichungsteams sind bereits in den eCTD 4.0-Standards geschult, und unsere firmeneigenen Tools sind vollständig für die Verarbeitung sowohl des 3.2.2- als auch des 4.0-Formats konfiguriert. Wir verfolgen aktiv die Zeitpläne für die Umsetzung von „ PMDA“ und stimmen die Strategien unserer Kunden auf eine frühzeitige Einführung ab.
Die Experten für japanische Zulassungsfragen bei Freyr unterstützen Sponsoren während des gesamten eCTD-Prozesses – von der Zuordnung bestehender Inhalte und der Erstellung von „ metadata “ bis hin zur Verwaltung konformer, zukunftsfähiger Einreichungen im Rahmen des neuen Regelwerks. Mit eCTD 4.0 hängt der Erfolg im Zulassungsbereich nicht mehr nur von der Einreichung ab – entscheidend ist vielmehr die Beherrschung des gesamten Lebenszyklus.