Am 10. März 2025 hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) eine öffentliche Konsultation zur harmonisierten Einstufung und labelling drei unten aufgeführten Stoffe gestartet. Interessierte Parteien sind aufgefordert, bis zum Stichtag am 9. Mai 2025 wissenschaftliche Nachweise und Stellungnahmen einzureichen. Die Stoffe, die hinsichtlich ihrer Gefahrenklassen überprüft werden, sind:

1) Kaliumbromat (CAS 7758-01-2, EC 231-829-8): Keimzellmutagenität, akute orale Toxizität und spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition).
2) Natriumbromat (CAS 7789-38-0, EC 232-160-4): Karzinogenität, Keimzellmutagenität, akute orale Toxizität und spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition).
3) Reaktionsprodukte von Ammoniumbromid und Natriumhypochlorit (in-situ erzeugt): Explosivität, Entflammbarkeit, Selbstreaktivität, Pyrophorizität, Wasserreaktivität, oxidierende Eigenschaften, Metallkorrosion, mehrfache akute Toxizität (inhalativ, dermal, oral), Haut- und Augenschäden, Hautsensibilisierung, Keimzellmutagenität, Karzinogenität, Reproduktionstoxizität, spezifische Organtoxizität (einmalige und wiederholte Exposition), Wassergefährdung und Ozonschichtgefährdung.

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European chemical Agency ECHA)
Öffentliche Konsultation
Kaliumbromat
Akute Toxizität
Keimzellen-Mutagenität